Von der Marne zum Rhein
 


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Ursprünge
Ausführung der Bauarbeiten
Merkmale
geographische Schwierigkeiten
Die Wasserversorgung
Die verschiedenen Zugsysteme

Ursprünge

Der Gedanke, die Marne mit dem Rhein zu verbinden, das heisst, die Wasserwege vom Flusseinzugsgebiet der Seine, bis zum grossen rheinischen Wasserweg scheint aus dem Ende des 18. Jhdt. zu stammen. Sie ist also relativ neu.
Der Militär-Ingenieur Laffite Clave wurde 1783 von Ludwig XVI. beauftragt, die Linienführung eines Kanals zwischen Mosel und Rhein zu erkunden.

Dann finden wir 1804 die Spur eines Projekts, das von einem Bürger namens Prault-Sankt-Germain verstellt wurde. Sein Projekt scheint gut ausgedacht zu sein und die 50 Jahre spätere Linienführung des gebauten Kanals sieht ihm sehr ähnlich.

1826 wird die Studie der Wasserwege offiziell von einem Strassenbauingenieur namens Brissos, dessen Name mit dem RMK verbinden bleiben wird.
Der Bau des Kanals wurde mit dem Gesetz des 3. Juli 1838 beschlossen.

Die Ausführung der Bauarbeiten

Der RMK:

Die westliche Strecke von Vitry-le-François bis Nancy wurde 1853 bis 1844 erbaut und 1851 in Betrieb gesetzt.

Der östliche Strecke von Nancy bis Strassburg wurde 1846 bis 1853 erbaut und im selben Jahr noch in Betrieb genommen

Merkmale

Ursprünglich verfügte er über 178 Scheusen, die sich auf 314 km. verteilten, was eine Länge von ungefähr 1.7 km. per Schleusenbecken ausmacht.
Das Gefälle beträgt durchschnittlich 2.60m. per Schleuse. Mit einem 1.80m. tiefen Ankerplatz und Schleusen von 34.50m. lang gebaut, wurden diese Masse später verändert:

2m. dann 2.20m., dann 1977 auf 2.60 vertieft was den Ankergrund betrifft
1895 auf 38.50m. was die Länge der Schleusen betrifft.


Geographische Schwierigkeiten

Sie sind durch die Beschaffenheit des Bodens bedingt:

Zwischen Vitry-le-François und Nancy muss man den südlichen Teil des Ardennen durchqueren.

Zwischen Nancy und Strassburg muss man den Norden der Vogesen durchqueren.

Deswegen führt der Kanal unter 3 Tunnel durch, im östlichen Teil, die Tunnel von Niderviller und Arzviller.

Die Wasserversorgung

Die Wasserversorgung des Kanals (Gebiet in der Sarrburger Gegend) kommt :

von der Saar (Versorgungskanal von Hesse)
von dem Teich in Gondrexange, wenn die Wassermenge der Saar nicht ausreichend ist.

Die verschiedenen Zugsysteme

Das erste Zugkraftmittel auf dem RMK bestand aus Pferden und Mauleseln. Jeder Schleppkahn verfügte über 2 bis 4 Pferde. Pferde wurden während des gesamten 19. Jhdt., manchmal sogar bis ins 20.Jhdt hinein als Zugkraft eingesetzt.

 

 

1895 wurde als Zugkraft das " elektrische" Pferd eingesetzt, das direkt auf der Üferböschung fuhr ; der Vorzug wird aber bald dem elektrischen Zugmaschinen auf Gleisen gegeben.

 

 

 

Später erscheint der Triebkahn ( Schleppkahn mit Motor). Obwohl er viel teurer ist als ein Schiff, das gezogen wird, bietet er durch seine Autonomie einen viel vorteilhafteren Verbrauch.

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